Wie funktioniert PEAK?
01
Gesamtmodell
PEAK sucht nicht den einen entscheidenden Wirkmechanismus, sondern beschreibt, welche Wirkungen zusammenkommen müssen, damit der nächste sinnvolle Schritt möglich wird. Menschen entscheiden selten aufgrund eines einzelnen Arguments oder eines einzelnen Gefühls. Sie fragen zugleich, ob sie etwas verstehen, ob es für sie bedeutsam ist und ob der nächste Schritt überhaupt möglich erscheint. Getragen wird dieses Zusammenspiel von der Haltung, die den Rahmen des gesamten Modells bildet. Wie genau dieses Zusammenspiel geordnet ist, zeigen die folgenden Abschnitte – nicht, wie sich das Modell in einer konkreten Situation anwenden lässt. Zunächst lohnt sich ein Blick darauf, wie PEAK diese Kräfte ordnet.
02
Wirkungsbereiche-Übersicht
PEAK ordnet seine Wirkmechanismen in drei Wirkungsbereiche: Psychologie, Emotion und Argumentation. Der Bereich der Psychologie richtet sich darauf, ob ein Schritt überhaupt möglich erscheint. Der Bereich der Emotion klärt, warum ein Schritt bedeutsam wird. Der Bereich der Argumentation zeigt, warum er nachvollziehbar ist. Keiner dieser Bereiche beschreibt eine eigene Gruppe von Menschen oder einen isolierten Vorgang – in jeder Kommunikation greifen sie ineinander. Für die praktische Gestaltung sind diese drei Bereiche jedoch noch zu groß; eine feinere Ordnung liefert die nächste Ebene.
03
Clusterübersicht
Cluster bündeln innerhalb eines Wirkungsbereichs Module mit gemeinsamer kommunikativer Aufgabe und bilden damit die Brücke zwischen den Wirkungsbereichen und den einzelnen Modulen. Die drei Wirkungsbereiche allein sind für die praktische Gestaltung noch zu groß: Nicht jede psychologische, emotionale oder argumentative Wirkung erfüllt dieselbe Funktion. Ein Cluster ordnet verwandte Module nach ihrer Funktion, ohne selbst schon eine Lösung vorzugeben. Damit verkleinert er den Suchraum, bevor im letzten Schritt das passende Modul gewählt wird.